Samstag, 15. Januar 2011

Zu Besuch bei den Auswanderern

Vor einem knappen Jahr verließ mein Kusinchen die heimatlichen Gefilde und zog mit Sack und Pack in die Eifel. Nein, nicht alleine. Mann und Kinder mit im Gepäck :-))) Höchste Zeit für einen Besuch und so haben wir den heutigen Tag gemeinsam in Heimbach verbracht. Es war ein sehr schöner Tag. Wir haben geklönt ohne Ende und viel gelacht.


Gegen Mittag hat Chef uns durch Heimbach kutschiert. Nein, sein Name ist nicht Chef und er ist auch nicht mein Chef. Ich nenne ihn so weil..... paßt einfach :-) Also Toürchen durch Heimbach. Neeee, keine Baggerfahrt, richtig gemütlich im Chefauto. Ein sehr schöner Ort in dem es viel zu sehen gibt. Vor lauter Verzäll und Lachen haben wir nicht viele Fotos gemacht, aber ein paar habe ich Euch doch mitgebracht. 

Wir haben das Kloster Mariawald besucht


lach mich weg..... ist das nicht ein schönes Foto??? 

Aber das war wirklich die erste Station im Kloster. Chefs Magen hing auf den Knien und so "durften" wir erstmal Erbsensuppe genießen. Man sagt "die Marienwalder Erbsensuppe" ist einmalig und europaweit bekannt.Vor etwa 50 Jahren erschien es den Mönchen der Abtei Mariawald wichtig, Pilgern zum Kloster, am Ende ihres Weges, eine Speise anzubieten - so steht es geschrieben...... bei uns war es eben umgekehrt, nicht am Ende sondern am "Anfang des Weges" :-))))))))))))))))))))

Die Mönche entwickelten eine Rezeptur zur Erbsensuppe, die bis heute als unverwechselbar gilt und kochen sie immer noch genau wie damals in ihrer Küche. Dabei verzichten sie auf moderne Hilfsmittel und Zusatzstoffe. Es werden ausschließlich natürliche Zutaten bei der Zubereitung verwendet. Ich bin ja so gar kein Erbsensuppe-Fan. Aber sie hat mir tatsächlich geschmeckt!

So, nun aber ein paar Bilder vom Kloster 





Ein wenig Lektüre :
Um 1475 als Wallfahrtsort entstanden, 1480 von den Zisterziensern übernommen und als Kloster ausgebaut, in der Französischen Revolution aufgehoben und zum Teil mutwillig zerstört, ab 1860 von den Trappisten wieder aufgebaut, ist Mariawald heute das einzige Trappistenkloster Deutschlands. Von Anfang an war es Anziehungspunkt für viele Menschen. Drei Jahrhunderte hindurch kamen sie als Pilger in ihrer Not zur "Mutter der Sieben Schmerzen". Heute kommen sie meistens als Wanderer oder Touristen, um sich in der an Naturschönheiten so reichen Gegend zu erholen, aber auch, um in der Kirche dem Choramt oder Chorgebet beizuwohnen und sich nachher in der Buch- und Kunsthandlung umzusehen oder in der Gaststätte zu stärken. 
Mutter der sieben Schmerzen


Kirchenportal mit den Figuren der des hl. Bernhard von Clairhaux und den drei Gründeräbten des Zisterzienserordens.


 Abteikirche

In dieser Buchhandlung gibt es allerlei zu kaufen. Neben der berühmten Erbsensuppe auch selbstgebackenes Brot,  Klostersenf, Süßes wie Gebäck und Trüffelpralinen, Honig und Marmelade, Balsamico-Essig, Liköre, Kosmetikartikel wie Tages- und Nachtcremes, ........ alles aus eigener Herstellung und Handarbeit.



Auf der Rückfahrt haben wir noch kurz an einem Aussichtspunkt angehalten. Dieses Foto zeigt die "Burg Hengebach" auch "Burg Heimbach" genannt.

Der Tag war ratz-fatz vorbei. Ich habe lange nicht mehr so viel Spaß gehabt. Es war gemütlich, lustig, interessant....... einfach rundum schön. Dafür sage ich meinen beiden Lieben  

Silvi und Chef ein dickes Dankeschön

und wünsche Euch allen viel Spaß beim Fotos gucken.

Liebe Grüße
Hilda

Kommentare:

  1. Hallo liebe Hilda
    Solche Tage sind doch immer wieder total aufbauend und schön. Man kann geniessen, ein bisschen klönen und einfach nur tun was einem Spass macht :) Und danach dürfen wir noch Bildchen gucken, schön!!
    Apropoz Erbsensuppe; Die erste leckere Erbsensuppe habe ich letztes jahr in Deutschland gegessen. Damals noch mit Wurst, da ich noch keine Vegetarierin war.
    Liebe Grüsse
    Dany

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  2. Ich genieße richtig mit, bei den Fotos und dein Lächeln zeigt, wie gut dir dieser Tag tat.
    Im Holländischen gibt es den Namen Sjef, man spricht fast genau so aus wie Chef, wenn es noch liebevoller sein soll wird es Sjefke.....
    Herzlichst Anett

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  3. Danke für die schönen Bilder, einfach ein toller Tag für dich.
    LG, Brigitte

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  4. Liebe Hilda man sieht dir an das dir dieser Tag viel Freude gemacht hat. Das Foto zeigt euch lustiges Trüppchen und wie du schreibst, einfach genial. Ich lese sehr gerne bei dir. Danke für die tollen Bilder und den Reisebericht. Schön das du uns teilnehmen lässt. Ich wünsche dir noch ganz viele solcher Tage. Man sieht wie gut es dir getan hat.

    GGL Rosi

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  5. Hallo Hilda
    Vielen Lieben dank das du uns so schön auf deiner Hp verewigst.Und es war ein sehr schöner Tag,den wir auf jeden fall mal wieder holen werden.......Es ist schön das wir so viel Spaß gehabt haben und es Dir so gut gefallen hat....Das freut uns am meisten.....
    Ganz Liebe Silvi u Chef Lach.....besser passt Pusbär lach.....

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  6. Liebe Hilda,
    nun habe ich mich endlich bei dir eingetragen. Ich dachte, ich wär es schon.:)
    War ich doch schon oft hier bei dir schauen.

    Ihr hattet einen tollen Tag und du wirst sicher noch oft daran zurück denken.

    Liebe Grüße
    Chrissi

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  7. Und ich sag Danke, das ich an diesem schönen Tag teilhaben durfte. Ist sehr hübsch, die Gegend dort. LG Inge

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  8. ...das hört sich wirklich toll an euer besuch bei den auswanderer:-)
    ... ich liiiiiiebe klöster und kirchen.... :-) das hätte mir auch gefallen:-)

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Schön dass Du hier warst! Ganz lieben Dank für Deine netten Worte.

Herzliche Grüße
Hilda